Hotel Aussenansicht Logo
Siegel für Desinfektion

Marktbetrachtung

während und nach Corona - Wo stehen wir in Deutschland ? 


Machen Investitionen in Sachwerte noch Sinn, - oder jetzt erst recht?


Die Corona-Pandemie belastet den deutschen Immobilienmarkt im Gegensatz zu vielen anderen Branchen kaum. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) sind die Preise für Wohnimmobilien in den ersten drei Monaten dieses Jahres sogar um 6,8 Prozent im Vorjahresvergleich nach oben geklettert. Auch im zweiten Quartal legten die Preise um etwa sechs Prozent zu, wie eine Analyse des Verbands deutscher Pfandbriefbanken ergab. Der Immobilienmarkt zeigt sich auch in der Krise bislang weiterhin recht robust und wird seinem Ruf als sicherer Hafen gerecht.

Warum ist das so?

Es klafft zum einen eine große Lücke zwischen Wohnungsbedarf und Bautätigkeit in vielen deutschen Städten. Gerade in den deutschen Ballungszentren wird sich der Mangel an Wohnraum auch in Zukunft fortsetzen. Und das, obwohl der Wohnungsbau in Deutschland 2019 den höchsten Stand seit fast 20 Jahren erreicht hat. Mit 293.000 errichteten Wohnungen, einem Plus von 2,0 % im Jahresvergleich, setzte sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre laut Destatis fort. Und viel mehr geht nicht: Das Baugewerbe ist am oberen Ende seiner Möglichkeiten ausgelastet und hinzu kommt, dass die Branche unter einem Nachwuchs- sowie Fachkräftemangel leidet. Die Krux dabei: Trotz hoher Bautätigkeit und Auslastung liegt die Fertigstellungszahl weiter deutlich unter der Zielvorgabe der Bundesregierung von 375.000 neuen Wohnungen pro Jahr. Um die große Nachfrage nach Wohnraum in den Städten zu befriedigen, müssten nach Einschätzung von Politik und Bauwirtschaft jährlich 350.000 bis 400.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Dass vergangenes Jahr nicht noch mehr gebaut wurde, lag vor allem an der hohen Zahl von 740.400 genehmigten, aber nicht fertiggestellten Wohnungen. Der Bestand wächst also seit Jahren und erreicht nun den höchsten Wert seit 1998, aber das reicht einfach nicht, um mit dem Bevölkerungszuzug in die Ballungsräume Schritt zu halten.

Megatrend: Bevölkerungswachstum & Urbanisierung

Entgegen der Unkenrufe vieler Demoskopen zu Beginn des Jahrtausends wächst Deutschland: Gemäß einer Bevölkerungsprognose des Institut der deutschen Wirtschaft wächst die Bevölkerung zwischen 2015 und 2035 um gut 1 % oder in Zahlen ausgedrückt um etwa 1,2 Millionen Personen. Dieses Wachstum verteilt sich jedoch nicht gleichmäßig auf alle Regionen Deutschlands. Vor allem die Ballungszentren, wie Berlin oder die Rhein-Main-Region, profitieren von der hohen Zuwanderung. Diese Regionen werden bis 2035 um bis zu 15 % wachsen. München dürfte dann fast 1,7 Millionen Einwohner haben. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Immer mehr junge Menschen kommen in die Großstädte, um dort zu studieren, eine Ausbildung zu beginnen oder ihren ersten Job anzunehmen. Ältere Menschen versprechen sich eine bessere Versorgung, ein attraktiveres Freizeitangebot oder mehr soziale Kontakte. Außerdem sind in den Bürozentren viele neue Arbeitsplätze entstanden, die zu den Wanderungsgewinnen der Großstädte beitrugen. Auch für ausländische Fachkräfte sind die deutschen Metropolregionen in den zurückliegenden Jahren zunehmend attraktiver geworden.

Resultat: Seit 2006 sinken die Leerstandsquoten für Wohnraum in Deutschland. Ab einer Quote von 3 % spricht man von Vollauslastung. In Deutschland würde damit seit fünf Jahren eine Vollvermietung herrschen, denn aktuell liegt die Leerstandsquote bei 2,8 %. Doch der Schein trügt. Während in ländlichen Gebieten oft Wohnungen leer stehen, besonders im Osten der Republik, ist in Großstädten wie München der Wohnungsmarkt komplett leergefegt.


Marktvergleich international

Da die Nachfrage meistens die Angebotspreise bestimmt, verzeichnet der deutsche Wohnimmobilienmarkt im internationalen Vergleich eine zehnjährige anhaltende Boomphase. Doch trotz dieser immensen Preissteigerung hinken deutsche Top-Städte den anderen europäischen Regionen und Metropollagen, wie Paris oder London, noch hinterher. Damit dürfte die Nachfrage nach deutschen Eigentumswohnungen weiterhin anhalten. Dafür sprechen zum einem die Mietpreise, die konstant über die vergangenen 24 Jahren um 1,34 % pro Jahr gestiegen sind. Zum anderen wird durch die Corona-Krise die Europäische Zentralbank den Leitzins weiter nahe an der Nullgrenze halten. Auf der Suche nach einer auskömmlichen Rendite werden gerade ausländische institutionelle Investoren den deutschen Immobilienmarkt weiter im Fokus haben. Aber auch einheimische Kapitalanleger werden sich zunehmend mit dem Thema Immobilieninvestment beschäftigen müssen. Da es schon lange keine Guthabenzinsen über der Inflationsrate für die so beliebten Sparbücher gibt, ist die Kombination aus vorhandenem Eigen- und Fremdkapital über günstige Kredite eine attraktive Möglichkeit, um in den Immobilienbereich zu investieren.


Sie möchten mehr zum Thema Immobilie als Kapitalanlage wissen? Besuchen Sie uns doch an folgenden Tagen auf einer kostenfreien Veranstaltung am 08.November, 05. Dezember oder  am 22.Dezember im Hotel An der Wasserburg in Wolfsburg.







BMW-LOGO

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung .

Diese Website verwendet Cookies. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung für Details. Dort können Sie die Zustimmung zur Cookiebenutzung verweigern.

OK